Europäisches Lupinen-Saatgut

Dank beachtlichen Züchtungs-Fortschritten rücken Lupinen (Lupinus (L.)) als heimische Eiweißpflanze wieder vermehrt in den Fokus.

An einer Vielzahl von Standorten kann die Lupine eine interessante Alternative sein zu Bohnen, Erbsen und Soja, sowohl konventionell als auch im Öko-Anbau.

Unsere Sorten

Stichworte für einen erfolgreichen Lupinen-Anbau

Impfung

N-fixierende Knöllchenbakterien, Rhizobienstamm Bradyrhizobium japonicum ist die Voraussetzung des erfolgreichen Anbaus. Bei jungfräulichen Böden sorgfältig Impfen! Wir liefern fertig beimpftes Saatgut und warten auf Ihre zeitgemäße Order. Impfmittel beim Fachhalndel erhältlich. Ansonsten sprechen Sie bitte mit Ihrem erfahrenen Anbauberater

Reihenweite

  • Öko-Anbau: Doppelter Getreideabstand, wegen der mechanischen Beikrautregulierung. Weite Reihenabstände = später Reihenschluss, begünstigt die Beikrautentwicklung!
  • Konventionell: Getreideabstand. Enger Reihnenabsand gewährleistet ein früheres Schließen der Reihen, dadurch bessere Unkrautunterdrückung.

Saatzeitpunkt und -tiefe:

  • Möglichst früh ab Anfang/Mitte März. Flache Bodenbearbeitung mit anschließender Aussaat in gut abgetrocknetem Boden.
  • Ablage in 2-3cm. Achtung: Auf mit Erde abgedeckte Körner achten. Relativ hoher Keimwasserbedarf, auf Wasseranschluss achten!

Saatstärke

Richtet sich nach der Lupinen-Art.

  • Gelbe Lupinen, frühe Aussaat: 100 keimfähige Körner/m2, späte Aussaat: 5-10%
  • Blaue Lupine: je nach sortentyp, verzweigte Sorten 90-100, endständige 100-120 keimfäige Körner
  • Weiße Lupine: 60-70 keimfähige Körner/m2

Saatgutbedarf (kg/ha): (Tausendkornmasse (g) * angestrebter Bestandsdichte pro m2) / % Keimfähigkeit des Saatgutes

Ernte

  • optimale Erntefeuchtigkeit: 13-16% Wasser
  • niedrige Mähderschertrommel-Drehzahl
  • zu trocken = Verluste durch aufplatzende Hülsen bzw. Hülsenabbruch
  • zu nass = Verluste durch nicht aufplatzende Hülsen

Verwertung

  • bestens geeignet für die hofeigene Eiweißversorgung, Verfütterung an alle Tierarten möglich. Auch Silagenutzung!
  • Achtung: auch für menschliche Ernährung immer beliebter! Alkaloid-Gehalte dafür < 0,05%, besser sogar < 0,02%.